Die Band rund um den gefeierten Jung-Autor Lukas Meschik hat etwas Eigenes, etwas, das sie abhebt, ohne dass sie von Musikstil (treibender Indie-Rock) oder Besetzung (Gitarre, Klavier, Bass, Schlagzeug) irgendwas Ungewöhnliches macht; aber wiedermal sind es die Texte, um nicht zu sagen Gedichte, und wie sie interpretiert werden.
Wiener Smiths nullelf ist möglicherweise zu weit hergeholt, aber ich seh in Lukas' Texten auch so eine Art von richtungsloser Teen-Angst mit fast schon altkluger Weisheit gepaart; dieses ganze Gefühlswirrwarr wie beim jungen Morrisey und dahinter die gut eingeölte Band, die spielen kann, es mit der Virtuosität aber Gott sei Dank nicht übertreibt, also immer unmittelbar und direkt genug bleibt, um uns emotional mit voller Härte berühren zu können.
Im Grunde ist das hier, wie oben erwähnt, was ganz Eigenes und genau das macht es dann wohl auch aus, macht Filou zu einer der aufregendsten jungen Bands, die es momentan in Wien gibt!